Archive for the ‘Pfadfinder’ Category

Viel Wasser ist in den vergangenen Wochen die Saar runtergefloßen

So, dann melde ich mich auch mal endlich wieder. Und es ist wirklich viel passiert. Seit meinem letzten Eintrag hatte ich sehr viel zu tun was ich nun hiermit auch versuche als Ausrede für mein fehlendes Engagement in Sachen Blog zu benutzen. Ich werde nun hier versuchen die wichtigsten Aktionen zusammenzufassen.

Unmittelbar nach meinem letzten Eintrag, dem Splisswochenende und dem Gemeindefest, ging es für mich stramm auf die mündliche Abiturprüfung zu. Am Freitag, den 18. Juni, war es auch dann soweit, meine Deutschprüfung rockte ziemlich und um die Spannung direkt vorweg zu nehmen, von erforderlichen 6 Punkten habe ich 11 bekommen. Dadurch habe ich nun mein Abitur fest in der Tasche.

Am Sonntag darauf ging es dann mit der Zirkusschule nach Auersmacher auf ein Dorffest. Wir spielten dort an unterschiedlichen Orten unter dem Motto „Familienausflug aufs Auersmacher Dorffest“. Ich hatte die brillante Rolle des Opas. Neben meiner Figur waren auch fast alle Generationen vertreten, von der Oma bis zum Schulkind, von der Tante bis zum Baby. Unser Programm hat fast komplett geklappt, nur das Publikum war etwas lahm, wodurch wir auf den Applaus vergeblich warteten, was aber nachweislich nicht an unserer Präsentation lag, was uns auch die Zuschauer im Nachhinein versicherten. Heften wir dieses Ereignis unter dem Register „Notwendige Erfahrungen“ ab.

Am darauffolgenden Montag ging es Abends nach Luxembourg, zum Nationalfeiertag zu unserem Partnerstamm den HOGA Scouten a Guiden. Dieser Besuch stellte sich als echter Leckerbissen unter den Pfadfinderaktionen heraus. Darüber wird auch noch ein ausführlicherer Bericht folgen.

Soviel bis jetzt, um etwas weiter zu verdeutlichen das ich wirklich etwas im Stress war, muss ich der Vollständigkeit halber erwähnen, das seit dem Samstag vor dem Dorffest in Auersmacher, meine Oma mit ernsthaften Knieproblemen im Krankenhaus liegt. Da war also auch noch der ein oder andere Besuch wichtig, was dank schlechter Busverbindung zum Krankenhaus Winterberg keine flotte Sache ist.

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Stress-Pfingstlager

 

Wunderschönen Guten Morgen,

es ist Dienstag der 2.6.09, 12.30Uhr und ich bin gerade voll bekleidet, auf meinem Sofa sitzend aufgewacht. Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage wie komme ich dahin? Aber diese Frage zu beantworten ist nicht besonders schwer, denn am letzten Freitag ging es mit dem ganzen Stamm zum Landespfingstlager nach Hauenstein. Die Fahrt war recht ruhig, auch das Umsteigen hat geklappt.

In Hauenstein angekommen ging es dann vom Bahnhof aus zum Lagerplatz, dem Jugendzeltplatz in Hauenstein, gute 3 km Strecke, was für einige Wölflinge schon das erste Problem darstellte. Dennoch sind alle angekommen und wir konnten recht früh mit dem Aufbau beginnen. Dieser gestaltete sich dann recht langwierig, da wir insgesamt 5 Wölflingszelte, drei Kothen, eine Hochkothe und eine Theaterjurte aufzustellen hatten. Nach dem Aufbau gab es dann noch Abendessen und eine Meutenführerrunde. Die Wölflinge waren allerdings währenddessen außer Rand und Band in ihren Zelten.

Am nächsten Morgen gab es direkt Ärger, einige Wölflinge hatten schon um 5 Uhr die Nacht zum Tag gemacht und waren mehrmals von der Nachtwache ermahnt worden. Dies hatte etwas Ärger bei uns zur Folge da sich die Nachtwache bei uns beschwert hatte. Nach diesem ersten schlechten Start in den Tag ging es dann, nach dem Frühstück direkt los zum Wölflingsprogramm, wo ich einen Posten beim Wolfslauf darstellte. Die Pyramiden, die alle Gruppen bei mir machen mussten, waren wirklich sehenswert, schade das ich meine Kamera vergessen hatte. In der Mittagspause machte ich noch einen kurzen Abstecher nach Hauenstein, in die Schuhstadt, wo ich neue Wanderschuhe bekam. Nachmittags begann der Meutenaustausch der eigentlich ziemlich gut verlief, nur in der Zeitplanung etwas aus dem Rahmen fiel. Das Geländespiel wurde etwas überzogen sodass von dem gemütlichen Jurtenabend nicht mehr so viel übrig blieb, was aber bei der Hitze nicht weiter störte. Abgerundet wurde der Abend mit einem Wölflingsabend in der Landesjurte, wo alle Gruppen etwas zum Besten gaben, um, gemäß dem Lagerthema, die Gentleman im Club bei Laune zu halten. Dies funktionierte recht gut und gegen Abend waren alle Wölflinge recht müde und auch schneller im Bett. Für mich gestaltete sich der weitere Abend nach einer längeren Wache in der Jurte auch recht schön als Singeabend in der Landesjurte. Die Pfadfinderstufe war natürlich auch mit ihrem Stufenprogramm beschäftigt.

Am Sonntagmorgen ging es recht früh los. Das große Lagerspiel war geplant, mit der Reise in 80 Stunden um die Welt. Im Gleisarbeiterkostüm war meine Aufgabe den ankommenden Gruppen zu erklären, das die Bahnbrücke vor ihnen leider defekt sei und damit sie sie reparieren können, müssen sie einige Aufgaben lösen. Dieses Spiel funktionierte erstaunlich gut, und alle Wölflinge und die zwei Pfadfinder hatten großen Spaß bis zum Abend. Da gab es dann noch einen schönen Abschlussabend mit Theater, Spielen, einer Mitmachgeschichte und einigen Liedern. Zum Abschluss wurden einige Hundert Helium Luftballons in die Freiheit entlassen, was ein wunderbares Bild in den Abendhimmel zauberte. Der weitere Abend wurde von mir in unserer Theaterjurte als Stammesabend gestaltet, mit einigen Liedern und einer super Quietschi-Jagd, von der ich selbst überrascht war, das ich die so gut hinbekam. Die Möglichkeit eine Nachtwanderung zu machen wurde von den Wölflingen ausgeschlagen, was aber am Ende in einem Fiasko endete, denn das Alternativprogramm zur Nachtwanderung war ins Bett gehen und schlafen. Nach einigen Tränen wegen der verpassten Nachtwanderung, die aus Gründen der Konsequenz nicht durchgeführt wurde, gingen alle gemeinsam Zähneputzen und danach ins Bett. Den restlichen Abend verbrachte ich leicht kränkelnd in der Jurte und besuchte später noch die Landesjurte, wo Frank und Igor noch Tyi Morjak zum besten gaben. Auf Youtube habe ich das Lied gefunden, irgendjemand hat wohl mit der Kamera dort gesessen und mitgefilmt.

Gegen 2 Uhr verließ ich die Landesjurte und frönte meinem Schlafsack. Nach 10 Minuten im Bett wurde ich allerdings schon wieder von den Gästen auf dem Pfingstlager aus Düsseldorf geweckt, die einen meiner Wölflinge in ernsthaften Schwierigkeiten gefunden hatten. Keuchend stand er mit einem Freund, in einen Pulli gehüllt vor mir und konnte kaum atmen. Der Lagersani wurde gerufen und Notarzt und Krankenwagen wurden alarmiert. Diese kamen dann auch recht flott und während ich mich noch schnell bekleidete und die Versicherungskarte des Wölflings suchte, war dieser schon im Krankenwagen auf dem Lagerplatz untergebracht. Ich kam hinterher und fuhr mit nach Pirmasens in Krankenhaus, wo ich bis morgens zum Eintreffen des Vaters ausharrte. Danach ging es gegen sieben zurück ins Lager, wo schon die ersten Wölflinge wieder voller Tatendrang auf das Frühstück warteten. 

Nach diesem ging es dann zur Morgen- und Abschlussrunde in dem das Lager abgeschlossen wurde und das Programm für den restlichen Tag festgelegt wurde: Abbauen. Dies ging dann mehr oder weniger zügig, ich baute mit den Wölflingen alle Weißzelte ab und verpackte sie ordentlich in die passenden Säcke. Nach dem Mittagessen brachen wir überstürzt zum Bahnhof auf wo wir fristgerecht ankamen und am Ende einer sehr anstrengenden Fahrt diese Aktion in Saarbrücken mit einem Abschlusskreis beendeten. 

Die Arbeit war damit allerdings noch nicht erledigt. Das Material wurde im Anschluss gemeinsam aus den Hängern ausgeladen und weggeräumt und die Anhänger wurden zurück zu ihren Besitzern gebracht. Danach ging es dann auch für mich nach Hause und ich begab mich nach einem kurzen Mahl in die Position auf meiner Couch die ich am Anfang des Berichtes beschrieben habe , es war 18.30 Uhr. Nun kann sich jeder mal ausrechnen wie lange ich dann hier geschlafen habe und wie ich mich jetzt fühle, denn es wartet jetzt noch einiges an Arbeit auf mich. Zum Beispiel muss noch das gesamte Küchenmaterial gespült werden und die Rucksäcke ausgepackt und vor allem dieser Bericht geschrieben werden…….

Kurze Zusammenfassung des letzten halben Jahres Teil 2

Zweiter Teil der Fortsetzungsgeschichte des letzten halben Jahres, beginnend mit dem Ende meines Skiurlaubs im bayerischen Wald. Ein sehr gelungener Urlaub in dem ich meinen Geschwindigkeitsrekord etwas ausbauen konnte, nach dem Skiunfall des Herrn Althaus werde ich wohl ab jetzt einen weiteren Versuch der Steigerung ausfallen lassen, da ich selbst gemerkt habe das hohe Geschwindigkeiten auf Skiern recht gefährlich sein können. Denn bei einem kleinen Fahrfehler bei Tempo 54 haben mich mein Helm und mein Protektorenhemd vor schlimmeren Verletzungen schützen können. Ich ging also nur in einer meterhohen Schneewolke unter und hatte einen etwas verlängerten Bremsweg, durch den Einsatz der Textilbremse (auch kurz Po genannt). Nach dieser Grenzerfahrung könnte ich klanglos zum nächsten Highlight des neuen Jahres übergehen und das tue ich auch.

Eine Aktion an die ich nur noch wenige Erinnerungen habe ist das Stammes-/Stufenführertreffen in Simmern im Februar 2009. Die einzigen Erinnerungen sind zum einen das abendliche Singen in der Hunsrückkneipe und zum anderen die negative Erfahrung, das durch fehlende Absprachen von Seiten des Pfingstlagerteams das Programm der Wölflingsstufe komplett in einem Abend neu geplant werden musste. Was an drei Wochenenden enstanden war musste an einem Abend neu geplant werden. Naja es hat geklappt wir haben das Programm umgebaut und kamen danach auch noch zum Singen.

Als nächstes wäre erwähnenswert das ich mir in der Woche nach den Faschingsferien im Sportunterricht das Handgelenk gebrochen habe. Zu den Folgen die dieser Unfall hatte später mehr.

Mit dem Gipsarm habe ich dann auch eine Woche später an der Landesversammlung teilgenommen und mich prompt zusammen mit Lukas als Landesvorsitzender   Landesbeauftragter für die SPLISS wählen lassen, welche Aufgaben sich daraus ergeben wird sich in den nächsten wochen herausstellen, das erste SPLISS-Redaktionswochenende steht bald an.

In der Zwischenzeit stand in der Zirkusschule die große Abschlussvorstellung der Kinderkurse an, an der auch die Präsentationsgruppe mitarbeitete. Es gab nur ein Problem, unser Schwerpunkt lag auch Gruppenakrobatik und ich hatte immer noch einen gebrochenen Arm. Das bedeutete für mich bis einen Tag vor der Vorstellung, Unsicherheit ob ich überhaupt mitmachen konnte. Am Freitag vor der Vorstellung fiel dann die Entscheidung von meiner Seite, das ich an der Vorstellung nicht teilnehmen konnte. Stattdessen verbachte ich das Wochenende in Saarburg bei der Stammesfahrt unseres Stammes. Diese Aktion war mehr als gelungen. Die Agenten James und Bond, gespielt von Lukas und mir, riefen die Wölflinge zur Hilfe um das gemeine Phantom zu fangen, das drohte den Saarburger Wasserfall versiegen zu lassen. Das gelang in mehreren Aktionen, zum Beispiel einem Stadtspiel einem Geländespiel und einer Gegenüberstellung wie im Krimi. Am Schluss war das Phantom gefasst und die Wölflinge wurden mit einem Besuch im Greifvogelpark am darauffolgenden Sonntag belohnt.

Nach dieser Aktion kamen schon sehr schnell die Osterferien und mit ihnen die Traumfabrik. Die Traumfabrik ist eine Internationale Zirkus- und Sportakademie in  Regensburg und bei genau dieser nahm dieses Jahr die gesamte Präsentationsgruppe teil. Die Akademie war auf sämliche Sporthallen und die Universität ind Regensburg verteilt und man musste zu den zwei bis drei täglichen Kursen meist quer durch die Stadt. Die ganze Akademie war sehr toll und furchtbar Interessant, aber auch sehr anstrengend zumal ich auch schon die gesamte Strecke nach Regensburg gefahren war. Am Sonntag, dem letzten der drei Akademietage bin ich dann die 600 Kilometer von Regensburg nach Saarbrücken mit vollem Auto auch wieder zurückgefahren. Ohne Pause, nur durch süße, koffeinhaltige Getränke aus Dosen gedoppt. Eine Klasse Aktion, Traumfabrik 2010 ich komme!

Um fast wieder in der Gegenwart anzulangen muss ich dann noch meine schriftlichen Prüfungen eine halbe Woche später erwähnen, ob die erfolgreich waren kann ich noch nicht sagen, das wird sich am 9.Juni herausstellen. 

Und so bin nun mit meiner letzten schriftlichen Prüfung am 28. April fast wieder in der Gegenwart angelangt und schließe nun den Bericht über die Zeit seit meinem letzten Blogeintrag ab.

Kurze Zusammenfassung des letzten halben Jahres Teil 1

Also das allerwichtigste einer so langen Zeit kurz zusammenzufassen, ist gar nicht so einfach. Das kann jeder einfach mal selbst ausprobieren, indem man versucht sich daran zu erinnern was man so letztes Jahr im Oktober gemacht hat. Ich wette gerne, dass keinem mehr als ein zwei wichtige Dinge einfallen.
Na gut, aber ein bisschen was weiß ich noch, das erste was mir so nach meinem letzten alten Blogeintrag einfällt ist das Herbstlager unseres Stammes in Achtelsbach, zusammen mit dem VCP Stamm Römer auch aus Saarbrücken. Auf dieser Aktion ist die engere Zusammenarbeit mit diesem Stamm weiter gewachsen, insgesamt ein sehr schönes Lager, die Pfadfinder und Ranger/Rover haben sich draußen in der kalten Kothe vergnügt und ich durfte drinnen im schönen Haus schlafen, da ich die dankenswerte Aufgabe hatte auf meine Meute aufzupassen. Nach vier schönen Tagen zum Thema Herbst erlicht meine Erinnerung an den Herbst. 

Im November gab es noch ein weiteres Highlight in der Zirkusschule Kokolores: „Hausparty reloaded“. Dabei handelte es sich um eine große Vorstellung für 650 Zuschauer mit Elementen aus dem Zirkus, nennenswert sind Einrad, Vertikaltuch, Jonglage und Akrobatik, Elementen aus dem Theater, mit einer Geschichte rund um ein Haus, mit übenden Musikern, genervten Nachbarn und putzenden Hausfrauen und eigenen Musikstücken  zwischen den einzelnen Nummern dargebracht. Das besondere war, dass das Haus, welches die Hauptrolle in dem, von uns -der Präsentationsgruppe- entwickelten, Stück spielte auch wirklich im Zelt und auf der Bühne anwesend war. In Form eines großen Baugerüstes mit vier großen Bereichen, unterteilt in zwei Stockwerke á je zwei Räumen. Insgesamt wurde das Stück, nun in überarbeiteter Form, daher „reloaded“, an zwei Spieltagen aufgeführt und nun entgültig abgeschlossen. Ach ja, das war schön….

Ein paar wochen später war ich noch zum ersten Mal beim Wolfsgeheul-Redaktionswochenende beim Thomas in Wallerfangen. Dort haben wir ganz viele Lieder getippt und in Noten geschrieben und sind am Ende der Fertigstellung des Landes-Wölflings-Liederbuch ein gutes Stück näher gekommen.  Am selben Wochenende war auch noch unsere Weihnachtsfeier im Stamm. Wir standen wie schon gedacht einer riesigen Gruppe von Eltern gegenüber und leider hat durch viel Stress nicht alles so geklappt wie es sollte. Das basteln für die Wölflinge gestaltete sich als langwieriger wie gedacht und ich hatte beim Bundeslagerfilm die externen Lautsprecher vergessen, sodass der Ton nur sehr leise über die internen Macbooklautsprecher bei den Eltern ankam, sie haben es aber überlebt. Diesen kleinen Fautpas haben wir aber durch die Bildershow wieder ausgeglichen, die die Runden Puma und Ozelot live mit ausgewählten Liedern vertont hatten. Eine verbesserungsfähige aber trotzdem nicht schlechte Aktion.

Die letzten Aktionen im letzten Jahr waren die Aussendung des Friedenslichtes in Saarbrücken, durch unsere wiederholte Teilnahme nun eine Ringaktion, bei der ich nur noch eine blasse Erinnerung habe, nämlich das die Jungs von der DPSG, die eigentlich vor der Kirche aufpassen sollten, sich zum einen gütlich an unserem Tschai getan hatten und als wir darüber etwas bemerkten, zur Antwort gaben das in dem Tschai zu wenig Alkohol sei. Eine andere Aktion im letzten Teil des Jahres war die Abifinanzparty unseres Abitourjahrgangs in Saarbrücken im Nightpearls. Bei diesem Event kamen etwa 250 zahlende Gäste, was uns etwa 4000 € in die Abikasse spielte. Ich befand mich auch unter den Gästen und muss sagen die Stimmung war nicht schlecht, wenn auch die Musik nicht unbedingt mein Geschmack war.

Mit dem alljährlichen Skiurlaub ab dem 2. Weihnachtstag im bayerischen Wald  schließe ich dann mal diesen Eintrag ab, Fortsetzung folgt morgen, weil es ist jetzt halb drei in der Nacht und ich muss stark aufpassen was ich schreibe, um nicht mit dem Kopf auf der Tastatur einschlafewqkscvasdaasdyxcyxcyxawdsdaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

Bundesfahrt Finnland 2008

Hier gibt es den vollständigen Bericht von der Bundesfahrt in Finnland 2008. Geschrieben haben den Bericht abwechselnd die Mitglieder der Sippe Schwarzer Grizzly vom Stamm Tscherkessen, mit der ich zusammen mit Jens und Lukas die Bundesfahrt erlebt habe. Der Bericht ist sehr lang aber auf jeden Fall sehr lesenswert, also los gehts….

 

 

Chronik der Finnlandfahrt 2008 – Fahrtengruppe Schwarzer Grizzly, Stamm Tscherkessen

Freitag, 11.07.08

Als wir am Saarbrücker Hauptbahnhof abfuhren, freuten wir uns, dass wir 3 Wochen ohne unsere Eltern Ferien machen konnten. Als wir dann eine Weile gefahren, packten wir unsere Fressalien aus und aßen erstmal einen großteil unserer Wegzehrung. Übrigens: Der Zug hatte 25 min Verspätung wegen Störungen an der Hochspannungsleitung. Aber das war uns egal, denn wir spielten Karten und lachten über Lucs witzige Witze (Haha).

In Koblenz stiegen wir um in eine Regionalbahn, wo wir dann die restlichen 2,5 Stunden verbrachten. Nach mehreren Mau-Mau spielen war Endstation und wir fuhren mit dem Bus zum Haus der Jugend, wo wir nach ein paar Spielen die Chronik schrieben.

Samstag,12.07. – Sonntag,13.07

Die Meisten haben die Nacht durchgemacht. Als wir von den Eltern abgeholt wurden, waren viele ziemlich müde. Im Bus haben dann alle geschlafen . Unser Busfahrer war ziemlich cool. Als ich aufwachte, waren wir bereits auf der ersten Fähre, die von Deutschland nach Dänemark fuhr. Die Zweite ging von Dänemark nach Schweden. Als wir wieder im Bus waren habe ich schrecklich dummes Zeug gemacht. Dann schliefen wir wieder. Wir gingen um 7 Uhr auf die letzte Fähre, die von Schweden nach Finnland fuhr. Wir sind in zwei Stunden in Finnland, werden mit dem Bus zum Platz gefahren, stellen unsere Zelte auf und gehen schlafen.

Montag, 14.07

Heute morgen sind wir am Rand eines Erdbeerfeldes von Jan aufgeweckt worden. Danach haben wir unsere Sachen gepackt und sind weitergezogen. Nach einiger Zeit sind wir in ein Waldgebiet gekommen und musten irgendwann querfeldein gehen. Wir ind ständig bergab gegangen und mussten aufpassen, dass wir uns nicht ablegen, denn wir hatten ja Gepäck auf dem Rücken. Gegen Abend sind wir an einem See vorbeigekommen und haben dort unsere Zelte aufgeschlagen. Es ist hier sehr schön, denn wir gehen gleich noch schwimmen. Leider fängt es gerade an zu nieseln.

Dienstag, 15.07.08

Heute morgen sind wir gegen zehn Uhr aufgewacht. Ihr fragt: Warum nur aufgewacht? Nun ja, auf Jan und mich trifft das Wort „aufgewacht“ eher zu als „aufgestanden“ Denn an diesem Tag wachten wir in leichtem Nieselregen auf, der gleich jede Lust auf aufstehen verdirbt. Jens, als Polizist gewohnter Frühaufsteher, war natürlich schon auf den Beinen und weckte die Sippe. Als Jan und ich dann schließlich auch irgendwann aus der Kohte kamen, hatte die Sippe ihr Zelt bereits abgebaut. Nachdem dann auch unsere Koje ordentlich verstaut war, konnten wir loswandern. Eigentlich hatte ich mir Heinola als Tagesziel gesetzt, nach einem Blick auf die Karte, die nach kurzem Rechnen knappe 30 km anzeigte, wusste ich, dass mein selbstgestecktes Ziel eher utopisch wirkte, anstatt die Realität widerzuspiegeln. Nun ja, jedenfalls aßen wir gegen 13 Uhr zu Mittag. Naja, eigentlich war es auch unser Frühstück, denn bis dato hatten wir nichts gegessen. Als Ort für unser Mahl hatten wir einen kleinen Waldweg gewählt, der von der endlos langen Landstraße abging, der wir ab unserem Schlafort Ahtiala folgten. Während der nächsten Pause, die gegen 16 Uhr stattfand, war es an der Zeit, sich ein Tagesziel zu suchen, denn Heinola war mittlerweile in weite Ferne gerückt. Nach Rücksprache mit der Karte, die uns eigentlich nur einen Ort, nämlich Vierumäki vorschlug, war klar: Warum muss Finnland so verdammt einsam sein, denn Vierumäki lag immerhin noch gute 10 km von unserer Position entfernt. Aber alles Gestöhne und Gefluche half nichts: Wir mussten noch einkaufen, also blieb uns eigentlich gar nichts anderes übrig als die Kilometer noch zusätzlich abzuwandern. Ich kann euch sagen: Es war eine Qual: 25 Kilo Gepäck auf dem Rücken und schlecht zu laufender Asphalt inklusive. Dazu kam, dass Catha, oder sollte ich besser Fienchen sagen, einen schlechten Tag erwischt hatte, sodass ich im Wechsel mit Jens auf den letzten 4 Kilometern ihren Rucksack tragen musste. Das bedeutete noch 12 Kilo mehr. Schließlich kamen wir völlig k.o. (Das meine ich ernst: ihr hättet Lucs hochroten Kopf sehen sollen) in Vierumäki an. Ich hätte mir am liebsten mit Jans Säbel ein Stück meines Rückens entfernt, solche Schmerzen hatte ich. Naja, wir fanden also einen Schlafplatz direkt am Ortsausgang und ca. 100m vom guten Sale-Markt antfernt, also optimal für unsere Zwecke. Zum Abendessen wurde ein wahres Geschmascksfeuerwerk abgebrannt: Es gab Couscous mit Tomatenhackfleischsauce, das echt beide Kriterien erfüllt: Masse und Klasse. Gegen 2 Uhr gingen wir dann pappsatt schlafen.

Mittwoch, 16.07.08

Am Mittwoch hatten wir einen extrem schnellen Abgang, da wir in 2 Stunden und 10 Minuten reisefertig waren. Also gingen wir müde in Richtung Heinola. Ein Schild mit der Anzeige: Heinola 13; Lahti 33, so konnten wir aufgemuntert weiterlaufen. Die ersten 3 Kilometer waren anstrengender als gedacht. Nach dem Eintritt in Heinola gingen Arthur und ich Wasser holen, wir entdeckten einen See mit einer tollen Aussicht. Wir teilten es Jan mit, denn Lukas und Jens waren einkaufen. Kurzerhand entschieden wir, da es anfing zu regnen, alle Rucksäcke zu diesem schönen Fleck zu tragen und dort in einer Umkleidekabine unterzubringen Wir richteten uns bei einem Badestrand, nachdem Jens und Lukas vom einkaufen zurückkamen häuslich mit unseren Kohten ein. Kurz nach dem Aufbau kam eine Frau die Straße herunter. Sie sprach uns an und stellte uns Fragen, wir erzählten ihr, dass wir morgen in die Zeitung kommen. Sie lud uns zu sich ein. Wir aßen Chips, sie stellte uns Emmi, ihre Tochter und ihren Sohn vor. Später luden wir Emmi und ihre Mutter abends ein, eine andere alte Frau kam auch und bat uns Sauna an, zuvor aßen wir noch Nudeln (lecker). Doch die Sauna fiel aus, denn der Mann hatte keine Lust sie nocheinmal anzumachen, dafür gab es dann Kaffe und leckere Kekse. Da aus dem Saunabesuch nichts wurde, gingen wir kalt baden, 1 mal, 2, 3, 4 und wir gingen schlafen.

Donnerstag,17.07.08

Als wir heute morgen aufgewacht sind, kam die alte Frau und hat uns die Zeitung gebracht in der wir standen. Dann sind wir mit Emmi zum Arzt gegangen, und Luc hat ihr gestanden, dass er total in sie verliebt ist, aber es war leider zu spät. Deswegen war er dann die ganze Zeit deprimiert und hat sich ausgeschlossen gefühlt und hat beim Aufbau der Kohte nicht geholfen. Zum Abendessen gab es Würstchen und Käse, überm Feuer gegrillt. Mein Fuß war ein bisschen geschwollen, deswegen habe ich einen Verband bekommen mit Tigerbalsam.

PS: Der Käse ist mir die ganze Zeit herunter gefallen und ich konnte nicht grillen

Freitag,18.07.08

Heute morgen konnten wir mal wieder ausschlafen. Denn in der Nacht hatten Jan, Jens, Lukas entschieden hier zu bleiben (Jupi).

1. Wegen Nataschas Auge

2. Wegen dem geschwollenen Fuß von Catharina

Nach dem Frühstück fuhren Lukas und Natascha nach Lahti und Jens und Luc gingen in die Stadt einkaufen und Wasser holen. Kurz danach rief Lukas an: Natascha geht es gut, morgen geht’s weiter. Nachdem alle andern weg waren, fing es an zu regnen. Da es in die Holzhütte regnete, bauten wir mit Jan, der mit uns an der Hütte geblieben war, eine sehr gut aussehende Konstruktion mit einer Kohtenplane (gelungen). Als es wieder aufhörte zu regnen gingen wir ins Wasser, nach einigem zögern sprangen wir dann auch noch von einem Felsen und Jan fotografierte unsere Stunts,, danach trockneten wir uns ab und zogen uns wieder an und hackten Holz bis Jens und Luc wiederkamen. Zum Abendessen gab es Mehlknödel. Übrigens: Lukas und Natascha kamen mit einer Angel, Angelhaken und Köder wieder und der Neuigkeit, dass Natascha neue Medikamente für die nächsten Tage hätte.

Samstag, 19.07.08

Heute morgen schliefen wir lange. Nach dem vierten Mal wecken von Dennis standen wir auf. Wir räumten alles in Ruhe zusammen und besprachen den Weg. Dann brachen wir auf. Wir liefen auf einem kleinen Pfad querfeldein durch den Wald. Dann kamen wir bei einem Feldweg raus. Dann gingen wir den Weg entlang bis zu einer Brücke dort machten wir Pause. Luc und Arthur gingen Wasser holen. Als sie zurück kamen, füllten sie das Wasser in die Flaschen. Dann gingen wir wieder querfeldein in der Nähe der Autobahn. Wir schlugen uns durch Brennnesseln und Sträucher bis zu einem Zaun, da kletterten wir dann drüber. Dann überquerten wir einen kleinen Fluss. Dann kamen wir auf einer Landstraße raus. Wir gingen die Landstraße entlang bis zu einem Feldweg, da machten wir Pause. Lukas, Jan, Dennis, Arthur, Luc und Felix gingen in den Supermarkt und kauften sich ein Messer. Dann gingen Lukas, Jens und Luc Essen kaufen. Als sie zurückkamen liefen wir weiter. Wir kamen dann an eine See, wo wir übernachten wollten. Als Luc Wasser holen war, boten uns Leute ihre Grillstelle zum Kochen an. Jan, Jens und Luc gingen kochen uund die anderen spielten ein paar Spiele. Dann aßen wir etwas, ich ging danach Chronik schreiben und die Anderen bauten die Kohten auf.

Sonnatg, 20.07.08

Heute morgen wurden wir von Jens geweckt. Danach sind wir aufgestanden und haben unserer 7 Sachen gepackt. Als wir fertig waren, packten wir die Kohte zusammen. Wir wussten, dass der Tag nicht leicht werden würde, da wir ja 2 Tage nicht mehr richtig gewandert sind, da Natascha ja zum Arzt musste. Dann machten wir ns auf den Weg, das Schlechte an der Sache war, dass wir kein Wasser mehr hatten. Nach einiger Zeit haben wir eine Pause gemacht. Luc und Arthur haben sich auf den Weg gemacht und haben Wasser geholt. Vor dem Haus (Weg vor dem angeblichen Haus) warteten wir auf Luc und Arthur. Als sie wieder kamen, hatten sie kein Wasser, denn es stellte sich heraus, dass es nur Bootsanlegestellen waren. Luc und Arthur kamen auf die Idee, an ein anderes Haus zu gehen. Als sie weg waren begann es zu regnen, wir holten die Ponchos raus und schützten die Rucksäcke. Nach einiger Zeit kamen die Beiden wieder mit Wasser. Danach machten wir uns nochmal fertig und wanderten im Regen weiter. Nach 45 Minuten machten wir erneut eine Pause an ein Haus. Das Haus, wo wir waren, sah aus wie ein Gemeinde- oder Schulhaus. Dort haben wir uns vergewissert wo wir sind. Danach machten wir uns erneut auf den Weg. Irgendwann wussten wir wo wir sind. Nach einiger Zeit sind wir weitergewandert. Auf einmal kam ein Schild wo drauf steht: noch 4 km bis zu Onaly. Wir machten uns natürlich auf den Weg in das Dorf. Das heißt wir sind 4 km in das Dorf gewandert ohne Pause zu machen. Als wir dort ankamen machten wir eine Pause. Dort stellte sich heraus, dass wir noch 8 km laufen mussten, da das Dorf nur aus einem Ortsschild und einigen versprengten Häusern bestand. Bis zu diesem Zeitpunkt sind wir schon 16 km gelaufen. Nach einiger Zeit machten wir uns weiter auf den Weg, dass wir ja die 8 km schnell zu Ende bekommen. Wir hatten alle unsere Wehwehchen. Als wir die ersten 4 km abgeschlossen hatten, haben wir wieder eine Pause gemacht. Felix und ich mussten aufs Klo. Als wir beide fertig waren, sind wir auf die letzten 4 km -also Endspurt- gegangen. Der Weg war sehr schwer, denn es ging die ganze Zeit bergauf und bergab. Als wir im Dorf ankamen, suchten manche von uns nach einem Schlafplatz, andere nach einem Geschäft und andere passten auf die Rucksäcke auf. Wir haben einen Schlafplatz gefunden und einen Kaufladen gefunden. Als die Gruppe kam, die den Einkaufsladen gefunden hatte, warteten wir noch auf die Gruppe, die den Schlafplatz gefunden hat. Als auch die letzte Gruppe gekommen ist, machten wir uns auf den Weg zum Schlafplatz. Als wir dort ankamen, bauten wir die Kohte auf. Als wir fertig waren, kochten Jens, Jan und Lukas essen. Wir aßen Spaghetti mit Tomatensauce. Als wir fertig waren, mussten die Jungs abwaschen. Das Essen war richtig lecker. Nach dem Abwasch machten wir Abschlussrunde. Danach gingen wir schlafen.

Montag, 21.07.08

Heute der Tag war kein normaler Tag, denn wir wurden heute nicht geweckt. Heute konnten wir ausschlafen, denn es regnete, leider Gottes. Die Sippe ist gegen 2 Uhr mittags aufgewacht. Als Felix und ich aufs Klo gehen wollten, kamen uns Jens und Jan entgegen und fragten, was los ist, sie waren schon einkaufen gewesen. Wir sagten, dass unsere Schlafsäcke nass geworden sind. Was ja auch gestimmt hat. Nach ein paar Minuten kamen Jens und Jan zu uns in die Kohte und sagten, dass wir jetzt frühstückten. Als wir mit dem Frühstück fertig waren, mussten wir ja irgendwie die angebrochenen Stunden vertreiben. Da kam Jan auf die Idee, Werwolf zu spielen. Wir haben ungefähr 2 Stunden lang Werwolf gespielt, dann hatte die Hälfte von uns keine Lust mehr zu spielen und wir hörten auf. Nach dem Spielen kamen wir auf die Idee, Wäsche zu waschen, denn bis jetzt gab es noch keine Gelegenheit zu waschen Das waschen machte im Großen und ganzen viel Spaß, denn es hat nicht lecker in der Sippenkohte gerochen. Jetzt hat so gut wie jeder das Wichtigste, was er braucht, gewaschen. Nach dem Waschen machten wir Feuer. Heute sollte es Lyonertopf geben. Bis das Feuer fertig war, spielten Arthur, Dennis, Catha und Natascha Karten, der Rest machte Essen. Das Essen war extrem lecker und das Essen hat auch richtig satt gemacht. Das Beste an der Sache war die, dass wir 2 Teller bekommen haben. Nach dem Essen spülten wir ab. In der Zeit ist Lukas mit Fifi Wasser holen gegangen. Nach etwa 20 min sind die Beiden wieder gekommen. Danach machten wir Abschlussrunde, gingen zu uns in die Kohte und spielten Werwolf.

Dienstag, 22.07.08

Heute hat uns Jens aufgeweckt wie immer. Dann haben wir unsere Isomatten und Schlafplätze zusammengepackt. Nach einiger Zeit sind wir raus gegangen und haben uns auf die Bank gesessen, dann ist Jens gekommen und hat uns aufgetragen die Kohte abzubauen. Nun sind wir losgegangen. Nach 4 Kilometern haben wir eine Pause gemacht und gefrühstücktn aber es hat leider geregnet, darum mussten wir uns beeilen. Nach einer Stunde sind wir wieder aufgebrochen. Insgesamt sind wir 23 km gelaufen. Während der Strecke haben wir einen Mann mit einen VW-Bus getroffen, er hat uns eine Flasche Wasser geschenkt und uns die Strecke gezeigt. Nach den 23 km trafen wir einen anderen Mann, den fragten dann Lukas und Jan nach einem Schlafplatz. Der Mann,der wie wir später erfuhren Daniel hieß, sagte, er habe ein Ferienhaus für uns, dann kam der erste Mann und sagte er fährt uns zu der Hütte, denn sie war 5km weit den weg zurück. Wir fuhren hin und ich war ein bisschen misstrauisch. Als wir dann in dem Haus angekommen sind, zeigte Daniel uns das Haus, dann kochten wir Nudeln mit Gemüse-Sahne-Soße.

Mittwoch, 23.07.08

Heute morgen bin ich von Dennis geweckt worden. Wegen sehr großer Müdigkeit bin ich nochmal eingeschlafen und um 10.13h wieder aufgewacht. Mittlerweile hatte Catharina schon begonnen ihren Schlafsack einzurollen. Kurz danach tauchte Daniel auf und bot uns Kaffee mit Schokoaroma an. Nachdem wir alle eingepackt hatten gab es Frühstück. Halb Daniels, halb unser Brot. Am Ende des Frühstücks unterschrieben wir noch mit einem Danksatz auf Jans Rollmops und übergaben ihn als Dank für Daniels Gastfreundschaft. Wir machten noch ein Foto von dem Haus, und brachen mit Sonnenschein auf. Wir liefen 5 km bis zur 1. Pause, wo wir uns einen Kampf mit Bremsen lieferten, die uns angriffen. Dann liefen wir die nächste Etappe. Bei der 3. Pause war ein Ortsschild: Sysmä 8km Wir liefen genau eine Stunde und legten 5km zurück. Alle waren müde und allen taten die Füße weh, aber die letzten 3km mussten gelaufen werden. Also machten wir uns auf den Weg und liefen bis an die Tankstelle in Sysmä, besorgten uns Spiritus und füllten die Sicherheitsflasche wieder auf. Schließlich liefen wir noch bis zum Marktplatz und eine Hälfte ging einkaufen. Eine Andere blieb bei den Rucksäcken. Ich fing an Chronik zu schreiben. Als die Anderen wieder zurückkamen, gingen wir auf eine kleine Insel, legten unser Gepäck ab und bauten die Kohte auf, danach war Haarewaschen angesagt, danach gab es Abendessen (Hamburger), wir machten noch in einem Stechmückenschwarm Abendrunde und schließlich ging es in die Schlafsäcke.

Donnerstag, 24.07.08

Wir wurden heute morgen mal wieder von Jens geweckt. Als wir unser Zelt abbauten, haben Jan und Lukas wie immer halb gepennt. Wir waren gerade fertig, als Jan Dennis aufgetragen hat, den Topf zu spülen. Dann sollte er noch mehr spülen nd Luc und ich haben es ihm gebracht. Dennis aber hat gesagt, wir sollten das selbst spülen. Luc hat mich mal wieder so genervt, dass ich weggegangen bin um mir Haargummis zu machen. Als ich wieder kam, gingen Jan und Lukas ins Internetcafe. Dann brachen wir auf. Am K-Market trafen wir Jan und Lukas wieder. Wir sind noch kurz im Markt gewesen, dann gingen wir weiter. In der ersten Pause gab es Frühstück. Wir gingen weiter und bei der zweiten waren wir schon neun Kilometer gelaufen. Die dritte Pause war an einem Häuschen und es gab Schokolade braun und weiß. Die Bucht in der wir übernachten wollten, war leider ein privates Grundstück, denke ich. In der vierten Pause aber fanden Luc und Felix ein Grundstück, wo wir übernachten konnten. Eine nette Frau, ein netter Mann und die Tochter hatten uns Einlass gewährt. Wir bauten unsere Zelte auf und Jan und Lukas kochten. Nach dem Zeltaufbau gingen wir in die Sauna und danach ins Wasser. Zu essen gab es wieder Mehlknödel und es war lecker.

Freiatg, 25.07.08

Nach einem langgezogenen Zeltabbau gingen wir, nach einer von der Frau vorbereiteten Pfannkuchenrunde, los. Wir liefen und liefen, hatten als Ziel Luhanka (25km). Um 0.00h wollten wir Rast machen, doch wir beschlossen weiterzugehen. Um 01.00h kamen wir an, suchten uns eine Grillhütte und Sippe Schwarzer Grizzly baute die Kohte auf und gingen schlafen.

Samstag, 26.07.08

Wir standen von selbst um 13 Uhr auf, es gab ein tolles Frühstück und wir überlegten wie wir nach Korpilahti kommen würden, denn Dennis und Jens hatten übelst Fußblasen. Wir fragten nach Bussen, es gab keine, Taxi? Zu teuer, so fanden wir eine nette Dame, die für Benzingeld bereit war, Dennis, Jens und das gesamte Gepäck der Gruppe nach Korpilahti zu fahren. Der ganze Rest ging in 10 Stunden, 22 Minuten und 28 Sekunden 42 km. Erschöpft kommen wir bei Jens und Dennis an. Wir erfahren, dass ein Betrunkener Jens mit „Gayboy,Gayboy“ beschimpft hatte. Dieser kam dann wieder und wir mussten ihn vertreiben, nachdem er auch noch angefangen hatte, zwei finnische Frauen anzupöbeln. Nach 1,5 Stunden kommt der Bus, wir stiegen ein und fuhren nach Jyväskylä. Wir steigen aus, werden von Betrunkenen angelabert und bauten unsere Zelte in einem Park auf. Um 4 Uhr morgens gingen wir schlafen.

Sonntag, 27.07.08

Am Morgen beziehungsweise am Mittag denn es war schon 14.00Uhr als wir aufwachten, mussten wir erst einmal planen was wir am heutigen Tag machen würden. Da wir noch nicht genug zum Frühstücken hatten gingen Jens und ich erst einmal einkaufen. Um diese Zeit zu überbrücken ging Lukas währendessen mit den Sipplingen auf die benachbarte Minigolfbahn Minigolf spielen. Nachdem Jens und ich, mit reichlichen Einkäufen zurückwahren, trafen wir die Fahrtengruppe Triangulum aus Königswinter. Mit dieser zusammen frühstückten wir recht ausgiebig, mit vielen Trinkjoghurts. Den Nachmittag verbrachten wir mit Angeln und Stadtbesichtigungen und aßen am Abend zusammen mit Triangulum Nudeln mit Tomatensoße. Nachdem wir gespült hatten und Abendrunde gehalten hatten, gingen wir schlafen. Mitten in der Nacht wurden ich wach weil draußen irgendetwas mit unserem Geschirr klapperte. Es waren zwei Besoffene die sich gerade mit unserem Trangia-Kocher und zwei weiteren Besteckteilen vom Acker machten. Ich weckte sofort Lukas, schrie den Besoffenen:”Hey, Stop!” hinterher, was aber nichts mehr nützte. Die beiden nahmen die Beine in die Hand und rannten weg. Uns blieb nichts anderes übrig als aus der Kohte zu kriechen und den beiden hinterher zu rennen. Nach etwa einem Kilometer barfuß und in Boxershorts auf Asphalt rennen kamen die beiden in Sicht und wir stellten sie auf einer Brücke. Sie gaben an das sie die Kocher “unter den Bäumen gefunden” hätten und deshalb mitgenommen hätten. Wir gaben, weil wir wieder ins Bett wollten uns damit zufrieden und ließen sie stehen. Nach diesem kurzen Nachtabenteuer räumten wir alles außerhalb den Kohten in die Zelte und gingen wieder schlafen.

Montag, 28.07.08

Heute morgen sind wir aufgestanden und haben das Zelt abgebaut, denn dann hatten wir mehr Platz zum Aufräumen. Wir packten unsere Isomatten und Schlafsäcke ein, dann sattelten wir unsere Rucksäcke auf und gingen zum Bahnhof, Dann warteten wir, dann mussten wir noch zu den Bussen laufen. Nun sind wir losgefahren. Nach einiger Zeit hatte der Busreifen ein Loch. Da ist der Busfahrer ausgestiegen, um nach den Reifen zu schauen, trotzdem sind wir bis zum Endlager gefahren, halt mit Good Vibrations. Nun haben wir Begrüßungsrunde gemacht und sind dann ins Bett gegangen.

Dienstag, 29.07.08

Heute morgen sind wir aufgestanden, haben gefrühstückt und sind dann in die Morgenrunde gegangen. Dann haben wir ein Postenspiel gemacht. Dann haben wir Pause gemacht. Dann sind wir wieder in den Kreis gegangen. Dann haben wir chinesische Mauer gespielt. Dann bin ich und Catharina schwimmen gegangen. Nun haben wir gekocht. Dann sind wir in die Kohte der Anderen gegangen, denn die waren unsere Freundschaftssippe und wir haben eine Einladung bekommen.

Mittwoch, 30.07.08

Heute morgen gingen ein paar von uns duschen, die Anderen schmierten sich Lunchpakete. Dann frühstückten wir. Nach der Morgenrunde wurden wir mit Bussen nach Jyväskylä gefahren, wo das Stadtspiel begann. Man musste bei dem Spiel Fotos von Häusern und Gegenständen, die in der ganzen Stadt verteilt waren, schießen. Jan und Lukas gingen einkaufen, unter anderem einem neuen Trangia. Nach dem Spiel wurden wir mit Bussen zum Lagerplatz gefahren. Dann machten wir Essen: Es gab Pellkartoffeln mit eingelegten Heringen und Kräuterquark. Es war sehr lecker, danach gab es den Singewettstreit, der fast nur von Stämmen aus unserem Landesverband bestritten wurde.

Donnerstag, 01.08.08

Heute morgen wachten wir alle im Regen auf, aber glücklicherweise war keiner nass. Kurz nach dem Aufstehen kam Jense mit dem Frühstück in die Kohte und wir frühstückten und schmierten Lunchpakete. Dann gab es Morgenrunde. Anschließend waren wir eine von zwei Sippen die Geocaching hatten, dass war eigentlich ziemlich lustig, weil bei der ersten Koordinate noch alles einfach war, bei der Zweiten auch, aber bei der Dritten mussten wir mit einem Boot 1,2 Kilometer auf eine Insel rudern (Lukas ruderte). Nachdem wir angekommen waren, gingen wir zu einem großen Vogelhaus. Wir versuchten, dass 3. Rätsel zu lösen, was wir nicht schafften. Lukas hatte sich Blasen an die Hände gerudert. Auf dem Rückweg ruderten ich und Felix gleichzeitig, dann kamen wir an. Alle stiegen aus, ich manövrierte das Boot zum Anlegeplatz. Schließlich gab es Mittagessen. Danach Siedler von Catan im Pfadfinderstil, am Anfang gab es ein paar Streitereien, aber dann machte es sau Spaß, wir waren besser als unsere Gruppenleiter. Dann fingen wir an, Abendessen zu kochen, schon wieder Kartoffeln mit Köttbullar. Abends sollen dann noch 30 finnische Pfadfinder kommen, bei denen ich versuchen werde, mein Halstuch zu tauschen.

Nachtrag: Die geplanten Finnen sind doch nicht gekommen, nagut, doch kein Halstuch getauscht, egal.

Freitag, 02.08.08

Heute morgen haben wir ein gemeinsames Frühstück mit Oberon gemacht, weil Natascha Geburtstag hatte. Da hatte sie einen Kuchen, der von Lukas, Jan und Jens mit Gummibärchen dekoriert worden war, einen Schleifstein und einen Spork, Messer, Löffel, Gabel in einem bekommen. Urmel hatte ihr eine geschnitzte Gabel und eine Blume geschenkt. Danach war eine nach hinten verschobene Morgenrunde und Mittagessen. Wir sind viel mit dem Boot gefahren, um unsere Aufgabe zu bewältigen, hatten aber eine Panne. Deswegen mussten wir umkehren. Nun gibt es Abendessen. Luc ist mit seiner neuen Flamme aus Oberon Tweety auf den See rudern gegangen. In der Abendrunde haben wir viel gesungen und ein paar Spiele gespielt. Danach zeigten die Teamer ein kleines Theaterstück was alles so während der Bundesfahrt vorgefallen ist, es gab gefällte Bäume und sehr, sehr wohlwollend entgegengenommene Gastfreundschaft. Als letztes haben wir das Monument gesetzt und Abschlussrunde gemacht.

Samstag, 03.08.08 – Sonntag, 04.08.08

Nach einer sehr kurzen, schlaflosen Nacht haben wir uns mit unseren Rucksäcken auf den Weg zum Parkplatz gemacht. Wir warteten auf den Bus, wir dachten, dass die Busse um 2.30h kommen, aber sie sind erst gegen 2.50h eingetroffen. Danach war das große Getümmel, denn alle Sippen wollten in die Busse, denn es war sehr kalt und alle waren müde. Als wir im Bus drinne waren, hat sich erstmal die Hälfte schlafen gelegt. Die Busse brachten uns zur Fähre nach Turku. Die Fähre namens Amorella brachte uns in einer Zeit von 12 Stunden nach Schweden. Die Zeit auf der Fähre ist für mich nicht schnell vergangen. Bei der Heimfahrt auf der Fähre hat es richtig dolle gewackelt und mir wurde richtig schwindelig. Wir haben gehofft, dass wir wieder die gleichen Busfahrer bekommen wie auf der Hinfahrt, aber leider war dies nicht der Fall. Als wir in dem Bus, der uns nach Deutschland bringen sollte, saßen, kam Marcel und begrüßte uns. Der Gag an dieser Sache war, dass er auf der Hinfahrt gesagt hatte, dass er Deo für uns mitbringt weil wir warscheinlich recht streng duften würden und das Geilste war, dass er einfach auch eine Dose Deo dabei hatte. Als der Bus losgefahren ist, ist mal wieder die Hälfte der Sippe schlafen gegangen, die Einzigen, die noch richtig wach waren, waren Felix und ich, denn wir hatten uns Cola gekauft und nicht zu wenig, denn wir hatten knapp 2,5l für 2 Personen und das ist auf jeden Fall nicht wenig. Aber wie jeder einmal auch muss, mussten wir beide irgendwann schlafen gehen. Insgesamt mussten wir mit 3 Fähren fahren. In der 2. Fähre durften wir im Bus bleiben, davon hab ich nicht soviel mitbekommen, denn ich hab geschlafen, Bei der 3. Fähre mussten wir an Deck gehen. Lukas bekam Hunger und hat sich ein Ü-Ei und ein normales Ei gekauft. Es dauerte nicht lange und wir mussten wieder von Bord. Dann waren wir in Deutschland. Und wir machten uns auf die letzte Etappe. Wir machten einige Pausen auf dem Weg. Irgendwann nach längerer Zeit und mehreren Staus, sind wir in Königswinter angekommen und haben einen Abschlusskreis gemacht. Danach haben wir uns auf den Weg zum Bahnhof (der auf der anderen Straßenseite war) gemacht. Jens und Lukas haben die Tickets geholt und plötzlich kam der Zug. Leider haben wir den Zug verpasst, denn der Kartenautomat nahm keine Scheine mehr an und nach 100 Versuchen ist es endlich gegangen. Nachdem wir den Zug verpasst haben, haben wir gegessen. Nach 30 min ist der nächste Zug gekommen. Wir mussten einmal unsteigen in Koblenz. Die Zugfahrt dauerte 3 Stunden. Als wir in Saarbrücken ankamen, war erstmal die Begrüßung angesagt. Danach machten wir noch ein Gruppenfoto und den Abschlusskreis, danach gingen wir nach Hause.

Finnlandbericht

Der Fahrtenbericht zur Finnlandfahrt ist jetzt auch online er wurde  nicht von mir, sondern von den Sipplingen der Sippe Schwarzer Grizzly geschrieben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und werde nun schlafen gehen die Schulwochen sind im Moment so sau anstrengend, liegt warscheinlich daran das die Ferien noch gar nicht so lange her sind.

Back to the Roots

So ich wäre dann wieder in heimichen Gefilden, zurückgekehrt aus Finnland. War eine sehr schöne Fahrt muss ich wirklich sagen, wollte eigentlich gar nicht mehr heim kommen, naja aber aber auch die schönsten Sachen gehen einmal vorbei. Der große Finnland-Fahrtenbericht kommt heute oder morgen, je nachdem wann ich mich mit Lukas treffe, um die Fahrt nachzubereiten.